Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft begrüßt Stopp der 1.000-Euro-Prämie durch den Bundesrat

08.05.2026
Pressemitteilung
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Rhein-Erft-Kreis, 08. Mai 2026 - Die Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft begrüßt ausdrücklich die Entscheidung des Bundesrates, die geplante 1.000-Euro-Entlastungsprämie für Arbeitnehmer nicht mitzutragen. Damit hat die Länderkammer Verantwortung für die Stabilität der öffentlichen Haushalte und die Belastbarkeit der Betriebe übernommen.

 „Wir danken dem Bundesrat ausdrücklich für diese Entscheidung“, sagt Martina Engels-Bremer, Kreishandwerksmeisterin der Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft. „Die 1.000-EuroPrämie wäre im Wesentlichen auf dem Rücken der Betriebe und der Kommunen finanziert worden. Es ist ein gutes Signal, dass sich die Länderkammer nicht auf einen weiteren Beitrags- oder Abgabenanstieg eingelassen hat.“

Hauptgeschäftsführer Peter Ropertz ergänzt: „Die Ablehnung der Prämie zeigt, dass die Politik inzwischen verstanden hat, dass sie die arbeitende Bevölkerung und die Unternehmen nicht über neue Belastungen entlasten kann. Wer wirklich Entlastung will, muss bestehende Steuern und Abgaben senken und nicht neue Erwartungen auf die Betriebe verschieben.“ 

Das Handwerk freut sich, dass sich der Einsatz vieler Verbände und Organisationen vor allem aus dem Mittelstand gelohnt hat. Die intensiven Gespräche, gemeinsamen Stellungnahmen und die klare Kritik an der Prämie wurden von der Politik gehört und offenbar auch ernst genommen. 

„Wenn die Politik die arbeitende Bevölkerung und die Unternehmen entlasten möchte, könnten sie beispielsweise das 13. Monatsgehalt in diesem Jahr steuer- und abgabenfrei stellen“, so Ropertz. „Dies wäre eine echte Entlastung ohne zusätzliche Lasten für die Betriebe.“

Martina Engels-Bremer betont abschließend: „Das Handwerk braucht keine zusätzlichen Erwartungen, sondern faire, verlässliche Rahmenbedingungen. Die Entscheidung des Bundesrates ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“